In diesem Jahr haben wir mit dem Museumsdienst Köln einen sehr starken Partner an unserer Seite, der uns dankenswerterweise das Rautenstrauch-Joest-Museum als Location zur Verfügung stellt.

Marie-Luise Höfling, Leitung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beim Museumsdienst Köln, unterstützt uns tatkräftig bei den Vorbereitung und wir durften sie kurz zum diesjährigen stARTcamp Köln-Bonn interviewen.

Was sind Ihre Beweggründe, das diesjährige stARTcamp Köln-Bonn zu unterstützen?

Das Thema Museen und Digitalisierung beschäftigt uns beim Museumsdienst Köln seit einigen Jahren intensiv. Die entscheidende Frage ist heute ja nicht mehr ob, sondern wie eine Digitalisierungsstrategie erfolgreich geplant und implementiert werden kann. Als Museumsdienst unterstützen wir sehr gern ein Format, das möglichst viele  kluge Köpfe aus dem Kulturumfeld zusammenbringt und einen regen Austausch und vielleicht auch eine Vernetzung untereinander über das stARTcamp hinaus ermöglicht.

Weswegen halten Sie das Rautenstrauch-Joest-Museum eine besonders geeignete Location für das stARTcamp Köln-Bonn?

Das Rautenstrauch-Joest-Museum ist zentral gelegen und mit dem ÖPNV gut erreichbar. Hier stehen mehrere Räume zur Verfügung, die für Gruppenarbeit genutzt werden können. Und last but not least hat das Haus eine großartige Sammlung zum Thema “Der Mensch in seinen Welten“, die thematisch gut zum stARTcamp passt und die in den Pausen oder im Anschluss an das startCamp von den Tagungsteilnehmer*Innen besucht werden kann.

Zu welchem Thema erhoffen Sie sich eine Session?

Da die Kulturvermittlung eines unserer Kernthemen ist, wünsche ich mir einen regen Austausch und Input zur Verknüpfung digitaler Möglichkeiten mit Vermittlungsangeboten. Visionen, Best-Practice-Beispiele, vielleicht hat aber auch jemand aus negativen Erfahrungen Spannendes entwickeln können.

Mit welchem Satz würden Sie die Bundeskanzlerin davon überzeugen, am stARTcamp Köln-Bonn teilzunehmen?

Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir unbedingt die Kanzlerin zur Teilnahme bewegen sollten. Vielmehr freue ich mich auf die zahlreichen Kulturschaffenden aus Köln, Bonn, dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und darüber hinaus. Ihnen würde ich sagen: Wenn jeder der Teilnehmenden nur eine Idee einbringt, gehen wir alle mit einem Vielfachen an klugen Gedanken, praktischem Wissen und vor allem einem nützlichen Netzwerk zurück in die Büros und nach Hause – und hatten Spaß dabei!

Und noch eine letzte Frage zum Schluss: Was ist Ihr liebstes digitales Kunstwerk?

Kunstwerke liebe ich vor allem analog. Aber die Bilder, die David Hockney im Alter von 75 Jahren mit einer App auf dem Ipad geschaffen hat, und die ich 2012 in der großen David Hockney Ausstellung im Museum Ludwig gesehen habe, haben mich begeistert.

Liebe Frau Höfling, vielen Dank für das Interview und die großartige Unterstützung. Wir freuen uns sehr, dass der Museumsdienst Köln in diesem Jahr dabei ist und uns so großartig unter die Arme greift. Auf ein erfolgreiches stARTcamp Köln-Bonn 2018!

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